Die Methoden des Russischen Hauses

Wie eine sanktionierte russische Behörde ihre Kritiker mit juristischen, medialen und physischen Mitteln bekämpft – dokumentierte Vorfälle seit 2024.

Das Russische Haus Berlin steht unter EU-Sanktionen. Sein Betreiber Rossotrudnitschestwo ist seit Juli 2022 auf der EU-Sanktionsliste. Wer dagegen protestiert oder öffentlich berichtet, wird nicht ignoriert – sondern bekämpft.

Die Mittel sind vielfältig: Falschanzeigen, die das deutsche Rechtssystem instrumentalisieren. Körperliche Übergriffe auf Demonstranten. Propagandaberichterstattung auf dem russischen Staatsmedium RT, das in der EU gesperrt ist. Gezielte Verleumdung in koordinierten Medienartikeln. Das Muster ist erkennbar – und dokumentiert.

⚖️

Juristische Einschüchterung

Über 100 Anzeigen gegen Henry Lindemeier. Journalistin Regina Laska als Mittäterin benannt, obwohl sie nachweislich in Kroatien war. Zeuge: Hausanwalt Thomas Worm, Kanzlei im Russischen Haus.

📺

RT-Propagandakampagne

Koordinierte Berichterstattung auf dem gesperrten russischen Staatsmedium RT: Demonstrant als Kinderbedroher, als Terrorist – mit gezielter Bildmanipulation.

🥊

Physische Übergriffe

Dokumentierte körperliche Angriffe auf Demonstranten vor dem Haus. Drohungen. Eine rechtswidrige Festnahme – gerichtlich bestätigt.

Dokumentierte Vorfälle – Chronologie

Rechtsanwalt Thomas Worm – Rolle und Interessenkonflikt

RT DE – ein gesperrtes Medium als Propagandainstrument

RT DE (Russia Today Deutschland) ist seit März 2022 in der EU gesperrt. Der Zugang zur Website ist in Deutschland eingeschränkt. Dennoch erscheinen auf RT DE regelmäßig Artikel über das Russische Haus Berlin und seine Kritiker – erkennbar koordiniert mit dem Russischen Haus selbst.

Das Muster: Vorfälle, die das Russische Haus betreffen, werden auf RT aus der Perspektive des Hauses dargestellt. Kritiker werden als Provokateure, Kinderbedroher oder Terroristen bezeichnet. Gegendarstellungen oder Berichte über Übergriffe aus dem Haus erscheinen nicht.

Die Verknüpfung von Lindemeier mit dem Brandanschlag in Prag durch gezielte Bildplatzierung ist das bislang gravierendste Beispiel dieser Strategie.

Hinweis zur Einordnung Diese Seite dokumentiert belegte Vorfälle mit Quellenangaben. Alle Angaben basieren auf Polizeiakten, Gerichtsverfahren, veröffentlichten Medienberichten oder eigener Dokumentation mit Datum und Zeugen. Spekulative Zusammenhänge sind als solche gekennzeichnet.
Dokumentation läuft

Diese Seite wird laufend ergänzt. Hinweise, Dokumente und Zeugenaussagen bitte an: gedenken.start@protonmail.com